Negative Strompreise: Was PV-Investoren 2026 wissen müssen

 

Im Jahr 2025 fiel der Börsenstrompreis an rund 575 Stunden unter null – so häufig wie nie zuvor. Für Investoren in Freiflächen-Photovoltaik verändert diese Entwicklung die Erlösrechnung grundlegend. Warum PV-Parks heute mit integriertem Batteriespeicher gebaut werden, was das Solarspitzengesetz für die Vergütung bedeutet und wie ein Speicher aus einem Risiko eine zusätzliche Erlösquelle macht.

~575
Stunden mit negativen Preisen 2025
130 €
Ø täglicher Spread Day-Ahead 2025 (€/MWh)
+26 %
Anstieg neg. Stunden ggü. 2024

Was sind negative Strompreise?

Negative Strompreise entstehen an der Leipziger Strombörse (EPEX Spot), wenn das Angebot die Nachfrage übersteigt. In diesen Phasen zahlen Erzeuger dafür, dass ihr Strom abgenommen wird. Das klingt paradox, ist aber eine direkte Folge der Art, wie unser Stromsystem funktioniert: Erzeugung und Verbrauch müssen jederzeit im Gleichgewicht sein.

Die typischen Auslöser sind sonnige Wochenenden oder Feiertage im Frühling und Sommer, an denen Photovoltaikanlagen hohe Leistungen einspeisen, während Industrie und Gewerbe wenig Strom abnehmen. Ebenso können windreiche Nächte im Herbst und Winter zu Überangeboten führen. Konventionelle Kraftwerke können in diesen Phasen häufig nicht kurzfristig heruntergefahren werden – sei es aus technischen Gründen, aufgrund von Lieferverträgen oder weil sie als systemrelevant eingestuft sind.

Wie negative Strompreise entstehen
☀️
Hohe EE-Einspeisung
Sonne + Wind erzeugen mehr Strom als verbraucht wird
Überangebot am Markt
Konventionelle können nicht schnell genug drosseln
📉
Preis fällt unter Null
Erzeuger zahlen für Abnahme ihres Stroms
🔋
Speicher als Lösung
Überschuss speichern, später verkaufen

Für Investoren ist dabei entscheidend: Negative Strompreise treten zeitlich gehäuft genau dann auf, wenn Solaranlagen am meisten einspeisen – zwischen 10:00 und 16:00 Uhr. Das ist kein Zufall, sondern ein strukturelles Muster, das sich mit zunehmendem PV-Zubau weiter verstärken wird.

Negative Strompreise 2024 und 2025: Die Entwicklung in Zahlen

Die Dynamik ist eindeutig: Die Zahl der Stunden mit negativen Strompreisen hat sich innerhalb weniger Jahre vervielfacht. Während es 2020 noch 298 Stunden waren, stieg der Wert 2024 auf 457 Stunden. Im Jahr 2025 wurde dieser Rekord bereits im August erreicht – bis Mitte Dezember lagen rund 575 Stunden im negativen Bereich.

Jahr Neg. Stunden (Day-Ahead) Betroffene Tage Rekord-Negativpreis
2020 298 51 –8,3 ct/kWh
2021 139 24 –5,0 ct/kWh
2022 69 13 –3,6 ct/kWh
2023 301 46 –50,0 ct/kWh
2024 457 89 –13,5 ct/kWh
2025 ~575 >100 –25,0 ct/kWh

Quellen: Bundesnetzagentur/SMARD, Energy-Charts (Fraunhofer ISE), FfE München, Enpal/Tibber, EPEX Spot

Besonders auffällig: Die Sommermonate sind zunehmend betroffen. Im Mai und Juni 2025 wurden jeweils über 130 Stunden mit negativen Preisen registriert – getrieben durch die hohe Solareinspeisung. Der Rekord-Negativpreis von –25 ct/kWh am 11. Mai 2025 um 13:00 Uhr fiel in eine Phase mit gleichzeitig hoher PV-Erzeugung und geringer Nachfrage.

Prognose: Energiemarktanalysten wie E-Bridge erwarten, dass die Zahl negativer Stunden bis 2030 auf bis zu 1.000 pro Jahr steigen könnte – trotz zunehmender Flexibilitäten durch Batteriespeicher, Elektrolyseure und E-Mobilität. Für PV-Investoren wird die Frage, wie ein Projekt mit negativen Preisphasen umgeht, damit zum zentralen Rendite-Faktor.

§51 EEG und das Solarspitzengesetz: Was ändert sich für PV-Anlagen?

Am 25. Februar 2025 trat das sogenannte Solarspitzengesetz in Kraft. Die wichtigste Änderung: Der novellierte §51 EEG setzt die Einspeisevergütung für neue Erneuerbare-Energien-Anlagen in Zeiträumen mit negativen Spotmarktpreisen vollständig auf Null. Die bisherige Karenzzeit – bis 2024 galten noch drei aufeinanderfolgende Stunden als Schwelle – wurde ersatzlos gestrichen.

Verschärfung der Vergütungsregeln bei negativen Preisen
Bis 2022
 
Vergütungsausfall erst nach 6 aufeinanderfolgenden Stunden negativer Preise – nur für Anlagen ab 500 kWp
2023–24
 
Karenzzeit verkürzt auf 3 Stunden – Schwelle gesenkt auf Anlagen ab 400 kWp
Ab Feb. 2025
 
Keine Karenzzeit mehr. Vergütung entfällt ab der ersten Viertelstunde mit negativem Spotmarktpreis – für Neuanlagen ab 2 kWp

Für Investoren in PV-Direktinvestments ist die praktische Auswirkung wie folgt: Jede Viertelstunde, in der der Börsenstrompreis unter Null fällt, bedeutet Null Vergütung – unabhängig davon, ob die Anlage einspeist. Da Freiflächenanlagen ab 100 kWp fernsteuerbar sein müssen, regelt der Direktvermarkter die Anlage in der Praxis herunter, um Strom nicht ohne Vergütung ins Netz einzuspeisen.

Kompensation über §51a EEG: Die vergütungsfreien Viertelstunden gehen dem Investor nicht verloren. Der Förderzeitraum wird über die regulären 20 Jahre hinaus um die entsprechenden Ausfallzeiten verlängert. Bei den 575 negativen Stunden des Jahres 2025 entspräche das einer Verlängerung um rund fünf Monate. Allerdings liegt der Kompensationszeitraum in einer fernen Zukunft – die kurzfristige Liquiditätswirkung bleibt negativ.

Warum PV-Parks heute nicht mehr ohne Speicher gebaut werden

Die Marktentwicklung hat eine klare Konsequenz: PV-Projekte, die 2026 in die Genehmigung gehen, werden nahezu ausnahmslos mit integriertem Batteriespeicher geplant. Das hat drei Gründe, die sich gegenseitig verstärken.

1. Wirtschaftlicher Schutz vor Erlösausfällen

Bei 575 negativen Stunden im Jahr 2025 und steigender Tendenz verliert eine reine PV-Anlage zunehmend Erlöspotenzial. Ein integrierter Co-Location-Speicher fängt den Überschussstrom in diesen Phasen auf und vermarktet ihn zu späteren Zeitpunkten, wenn die Preise positiv sind. Statt Nullvergütung kann der gespeicherte Strom beispielsweise in den Abendstunden verkauft werden, wenn die Nachfrage steigt und die PV-Einspeisung zurückgeht.

2. Zusätzliche Erlösströme durch den Speicher

Der Batteriespeicher erzielt eigene Erlöse – unabhängig von der PV-Erzeugung. Über Intraday-Handel und die Teilnahme an Regelenergiemärkten – also Primärregelleistung (PRL) und Sekundärregelleistung (SRL) – wird der Speicher über eine Multi-Market-Strategie vermarktet. Der durchschnittliche tägliche Spread am Day-Ahead-Markt lag 2025 bei rund 130 €/MWh – ein Wert, der für Arbitrage-Strategien hochattraktiv ist.

3. Genehmigungsrechtliche Vorteile

Netzbetreiber bewerten die Integration von Speichern positiv, da sie die Einspeiseflexibilität erhöhen und das Netz entlasten. Seit der Privilegierung von Batteriespeichern im Außenbereich (EnWG-Novelle November 2025) sind die planungsrechtlichen Hürden für Speicherprojekte gesunken. In der Praxis führt die Kombination PV+Speicher häufig zu schnelleren und reibungsloseren Genehmigungsverfahren.

In der Praxis: Die Projektentwicklung von PARQ energy sieht für neue Projekte die Speicherintegration bereits im Bauplan vor. Bestehende PV-Parks können nachgerüstet werden. So wird überschüssiger Strom bei negativen oder niedrigen Preisen gespeichert und bei besseren Marktbedingungen vermarktet.

Vom Erlösausfall zur Erlösquelle: Wie der Speicher arbeitet

Die wirtschaftliche Logik des integrierten Speichers wird am Preisprofil eines typischen Sommertags deutlich. Zur Mittagszeit, wenn der Börsenstrompreis häufig unter Null fällt, nimmt der Speicher den überschüssigen PV-Strom auf. In den Abend- und Nachtstunden – wenn die PV-Einspeisung wegfällt und die Nachfrage steigt – gibt er den Strom zu deutlich höheren Preisen ab.

Tagesablauf: PV+Speicher an einem Sommertag
🌅
Morgens (6–10 Uhr)
PV erzeugt, Strom wird direkt vermarktet, Preise meist positiv
☀️
Mittags (10–16 Uhr)
Überangebot, Preise fallen – Speicher lädt mit günstigem/negativem Strom
🌇
Abends (17–22 Uhr)
PV fällt weg, Nachfrage steigt – Speicher entlädt zu hohen Preisen
🌙
Nachts
Speicher steht für Regelenergie bereit und generiert zusätzliche Erlöse

Dieses Muster – günstig laden, teuer entladen – ist das Grundprinzip des Batteriegroßspeicher-Arbitragehandels. Im Kontext eines PV+Speicher-Investments ergeben sich zwei parallel laufende Erlösströme:

📊 PV-Erlöse

  • Direktvermarktung in positiven Preisstunden
  • Langfristige PPAs mit mittelständischen Abnehmern (aktuell 10–18 ct/kWh)
  • Abregelung bei negativen Preisen (§51 EEG)
  • EEG-Kompensation über verlängerten Förderzeitraum

🔋 Speicher-Erlöse

  • Arbitrage: Laden bei niedrigen, Entladen bei hohen Preisen
  • Primär- und Sekundärregelleistung
  • Multi-Market-Optimierung durch professionelles Trading
  • Netzentgeltbefreiung bei Inbetriebnahme bis 2028

Der entscheidende Vorteil der Kombination: Die beiden Erlösströme korrelieren nicht miteinander. Während die PV-Erlöse wetterabhängig sind und unter dem Kannibalisierungseffekt leiden, basieren die Speicher-Erlöse auf Preisvolatilität – und genau die nimmt durch den wachsenden EE-Anteil weiter zu. Die Strompreisentwicklung der letzten Jahre bestätigt diesen Trend: Mehr erneuerbare Erzeugung führt zu höherer Volatilität und damit zu besseren Arbitrage-Möglichkeiten.

Worauf Investoren bei PV+Speicher-Projekten achten sollten

Die Integration eines Batteriespeichers macht ein PV-Investment robuster – stellt aber auch andere Anforderungen an die Due Diligence. Folgende Punkte sind bei der Bewertung eines Kombiprojekts relevant:

5 Prüfpunkte für PV+Speicher-Investments
1
Speicher-Dimensionierung
Verhältnis Speicherkapazität zu PV-Leistung – zu klein begrenzt Erlöse, zu groß erhöht Kosten
2
Trading-Qualität
Erfahrung und Track Record des Vermarktungspartners in Multi-Market-Strategien
3
Garantie & Zyklen
Performance-Garantie, garantierte Ladezyklen und Kapazitätserhalt über die Laufzeit
4
Netzanschluss
Gesicherte Einspeisekapazität für PV und Speicher – Netzentgeltbefreiung prüfen
5
Steuerstruktur
Separate IAB-Bildung für PV und Speicher, Sonder-AfA für beide Wirtschaftsgüter

Die steuerliche Strukturierung verdient besondere Aufmerksamkeit: Da PV-Anlage und Batteriespeicher rechtlich zwei getrennte Wirtschaftsgüter darstellen, kann für beide jeweils ein eigener Investitionsabzugsbetrag (IAB) gebildet werden – vorausgesetzt, die Voraussetzungen des §7g EStG sind erfüllt. Ebenso ist die Sonderabschreibung auf beide Anlagegüter anwendbar. Bei zeitversetzter Inbetriebnahme können sich unterschiedliche IAB-Fristen ergeben, die mit der Steuerberatung abzustimmen sind.

Hinweis: Ohana Invest GmbH leistet keine Steuer-, Finanz- oder Rechtsberatung. Die steuerlichen Angaben in diesem Artikel dienen der allgemeinen Information. Für Ihre individuelle Steuerstrategie konsultieren Sie bitte Ihre Steuerberatung. Wir unterstützen dabei gerne oder vermitteln eine passende Beratung.

Ausblick: Warum Volatilität eine Chance ist

Die zunehmende Zahl negativer Strompreise ist kein vorübergehendes Phänomen, sondern eine strukturelle Folge der Energiewende. Mit einem geplanten PV-Zubau auf 215 GW bis 2030 und einem EE-Anteil, der 2025 bereits bei 61 Prozent der Nettostromerzeugung lag, wird die Volatilität am Strommarkt weiter steigen.

Für Investoren, die diese Dynamik verstehen, liegt darin eine Chance: Jede Stunde mit negativen Strompreisen ist gleichzeitig eine Stunde, in der ein Batteriegroßspeicher (BESS) günstig oder sogar vergütet Strom einkauft. Der Netzentwicklungsplan sieht für 2037 eine installierte Speicherleistung von 32 GW vor – aktuell sind davon erst rund 2,4 GW realisiert. Auch die Diskussion um einen Kapazitätsmarkt in Deutschland könnte mittelfristig eine zusätzliche Erlösquelle für Speicher eröffnen.

Das Zusammenspiel von sinkenden Mittagspreisen durch PV-Einspeisung, steigender Volatilität und dem regulatorischen Druck des Solarspitzengesetzes macht deutlich: Ein PV-Investment ohne Speicher ist heute wirtschaftlich und genehmigungsrechtlich kaum noch darstellbar. Die Kombination aus stabilen PV-Erlösen über PPAs und Direktvermarktung auf der einen Seite und marktbasierter Speicherrendite auf der anderen Seite bildet die Grundlage für ein resilienteres Erlösmodell.

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Wir beraten Sie gerne zu unseren aktuellen Speicherprojekten und PV-Investments. Im Sinne des Ohana-Prinzips nehmen wir uns die Zeit, die Ihre Investmententscheidung verdient.

Häufig gestellte Fragen

Was sind negative Strompreise?
Negative Strompreise entstehen an der Strombörse, wenn das Stromangebot die Nachfrage übersteigt. Erzeuger zahlen dann dafür, dass ihr Strom abgenommen wird. Hauptursache ist die wachsende Einspeisung aus Wind- und Solaranlagen bei gleichzeitig geringer Last – typischerweise an sonnigen Wochenenden oder windreichen Nächten.
Wie oft traten negative Strompreise 2025 auf?
Im Jahr 2025 gab es rund 575 Stunden mit negativen Day-Ahead-Preisen – ein neuer Rekord und rund 26 Prozent mehr als die 457 Stunden im Vorjahr. Besonders betroffen waren die Sommermonate Mai und Juni mit jeweils über 130 negativen Stunden.
Was besagt §51 EEG (Solarspitzengesetz)?
Seit dem 25. Februar 2025 entfällt die Einspeisevergütung für neue EE-Anlagen in jeder Viertelstunde, in der der Spotmarktpreis negativ ist. Die frühere Karenzzeit wurde gestrichen. Über §51a EEG wird der Förderzeitraum allerdings um die entsprechenden Ausfallzeiten über 20 Jahre hinaus verlängert.
Wie wirken sich negative Strompreise auf PV-Investments aus?
Für PV-Anlagen ohne Speicher bedeuten negative Preise direkte Erlösausfälle, da in diesen Zeiträumen keine Vergütung gezahlt wird. Zudem drückt der zunehmende PV-Zubau die Marktwerte für Solarstrom insgesamt – der sogenannte Kannibalisierungseffekt. Projekte mit integriertem Speicher können den Strom in diesen Phasen zwischenspeichern und zu besseren Preisen vermarkten.
Warum werden PV-Parks heute mit Speicher gebaut?
Drei Faktoren: Wirtschaftlicher Schutz vor Erlösausfällen bei negativen Preisen, zusätzliche Erlösquellen durch Arbitrage und Regelenergie, sowie genehmigungsrechtliche Vorteile, da die Integration von Speichern die Einspeiseflexibilität erhöht und von Netzbetreibern positiv bewertet wird.
Welche Erlöse erzielt ein Batteriespeicher bei negativen Strompreisen?
Der Speicher kauft in Phasen negativer oder niedriger Preise Strom ein und verkauft ihn, wenn die Preise steigen. Der durchschnittliche tägliche Preisunterschied (Spread) am Day-Ahead-Markt lag 2025 bei rund 130 €/MWh. Zusätzlich können Erlöse aus Primär- und Sekundärregelleistung erzielt werden.
Was ist der Kannibalisierungseffekt bei Solar?
Der Kannibalisierungseffekt beschreibt, dass ein wachsender PV-Zubau die Strompreise genau in jenen Stunden drückt, in denen Solaranlagen einspeisen – typischerweise um die Mittagszeit. Der Marktwert Solar sinkt dadurch stärker als der allgemeine Börsenstrompreis.
Können steuerliche Vorteile wie IAB und Sonder-AfA auch für den Speicheranteil genutzt werden?
Grundsätzlich ja – der Batteriespeicher ist ein eigenständiges Wirtschaftsgut, für das ein separater IAB gebildet werden kann. Die Sonderabschreibung nach §7g EStG ist ebenfalls anwendbar. Da PV-Anlage und Speicher unterschiedliche Inbetriebnahmezeitpunkte haben können, empfiehlt sich eine individuelle steuerliche Beratung.
Quellen und weiterführende Informationen
Thomas Haberl

Über den Autor

Thomas Haberl

Thomas Haberl begleitete als Mitgründer und Sales Director der DRACOON GmbH den gesamten Zyklus von der Gründung bis zum erfolgreichen Exit an ein US-Softwareunternehmen im Jahr 2023. Unter seiner Führung skalierte das Unternehmen auf über 100 Mitarbeiter und wurde Marktführer für sicheres File-Sharing in DACH-Raum. Heute transferiert er diese Expertise in die Strategieberatung und Geschäftsführung der OHANA Invest GmbH.

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